Niering zum neuen VID-Vorsitzenden gewählt
Kölner Insolvenzverwalter führt Insolvenzverwalterverband für die nächsten vier Jahre

| Berlin, 6. Juni 2011. Christoph Niering ist neuer Vorsitzender des „Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.“ (VID). Die VID-Mitgliederversammlung wählte gestern den Kölner Insolvenzverwalter zum Nachfolger von Siegfried Beck, der den Verband acht Jahre lang geführt hat und nicht wieder antrat.

Christoph Niering, Jahrgang 1962, ist Namenspartner der Insolvenzverwalterkanzlei „NIERING STOCK TÖMP Insolvenzverwaltungen“ und gehört zu den renommierten deutschen Insolvenzverwaltern. Der promovierte Jurist war u.a. in den Insolvenzverfahren über die CBB Holding AG (börsennotierter Immobilienkonzern mit mehr als 2 Mrd. Euro Verbindlichkeiten) und die Pohland Herrenbekleidung GmbH (12 bundesweite Filialen, Sanierung über Insolvenzplan) als Verwalter tätig.

In den Mittelpunkt seiner Amtszeit möchte der neue VID-Vorsitzende die Positionierung der VID-Mitgliedschaft als Qualitätssiegel stellen. “Der VID muss zukünftig als Qualitätsmarke etabliert werden, die für seriöse, qualitativ anspruchsvolle und transparente Insolvenzverwaltung steht”, erläuterte Niering seine Pläne.

Außerdem wählte die Mitgliederversammlung die weiteren vier Mitglieder des VID-Vorstands. Neu in den Vorstand gewählt wurde Lucas F. Flöther, Jahrgang 1974, Namenspartner der Insolvenzverwalterkanzlei „Flöther & Wissing Insolvenzverwaltung“
mit Sitz in Halle/Saale. Wiedergewählt wurden Angelika Amend (Kanzlei „Amend Rechtsanwälte“, Kronberg/Ts.), Norbert Weber (Kanzlei „Runkel Schneider Weber“, Wuppertal) und Achim Ahrendt (Kanzlei „hww wienberg wilhelm“, Hamburg).
Der Vorstand ist für vier Jahre gewählt.

Auf eigenen Wunsch aus dem VID-Vorstand ausgeschieden ist Barbara Beutler.
Die Münchner Insolvenzverwalterin (Kanzlei MHBK) hatte seit dem Jahr 2003 dem obersten VID-Gremium angehört.

Über den VID
Der „Verband der lnsolvenzverwalter Deutschlands e.V.“ ist der Bundesverband der in Deutschland tätigen Unternehmensinsolvenzverwalter. Zweck des Verbands ist die Förderung und Weiterentwicklung des Insolvenzrechts in Deutschland und die berufliche Aus- und Fortbildung. Voraussetzung für die VID-Mitgliedschaft ist eine mindestens fünf Jahre dauernde Tätigkeit  als Unternehmensinsolvenzverwalter und die Verpflichtung auf die Berufsgrundsätze des VID. Der Verband hat zurzeit über 440 Mitglieder und vertritt damit die überwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe.
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