Niki - fast alle Passagiere werden entschädigt

| Fast alle Passagiere, die Flüge bei der insolventen Airline NIKI gebucht haben, erhalten den gezahlten Flugpreis zurück oder werden umgebucht. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter der „NIKI Luftfahrt GmbH“, Prof. Dr. Lucas F. Flöther, soeben mit.  

Nach aktuellem Stand wurden bis zum gestrigen Insolvenzantrag der Fluglinie rund 410.000 NIKI-Flugtickets ausgestellt, die noch nicht abgeflogen wurden. Davon wurden rund 210.000 Tickets über Reiseveranstalter gebucht. Diese Tickets werden durch die jeweiligen Reiseveranstalter automatisch umgebucht. Flöther bittet diese Passagiere, sich mit ihrem Reiseveranstalter zur weiteren Abstimmung in Verbindung zu setzen, da dieser für ihre Beförderung zuständig ist.

Die Inhaber der 200.000 direkt bei NIKI erworbenen Tickets erhalten – sofern sie ihre Tickets nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin Mitte August 2017 erworben haben – den Reisepreis voraussichtlich voll erstattet. Dies gilt für alle diese Tickets mit Reisezeitraum bis Ende Oktober 2018.

Für die 15.500 Passagiere mit Buchungszeitraum bis 31. Dezember 2017, die ihren Flug direkt bei Niki gebucht haben und sich an ihrem Reiseziel im Ausland befinden, haben mehrere Fluggesellschaften eine Rückholaktion organisiert. Folgende Airlines beteiligen sich an der Rückholaktion:
• Condor: www.condor.com, Telefon +49( 0)180 6 767767
• Eurowings: www.eurowings.com, Telefon +49 (0)180 6 320 320
• Germania: www.flygermania.com, Telefon +49(0)30 92033242
• Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss:
    www.lufthansa.com, Telefon +49 (0) 69 86 799 799  
• TUIfly: www.tuifly.com, Telefon +49(0)180 6 000120
Diese Airlines informieren diese Passagiere direkt über die genauen Konditionen der Rückholaktion.

Die NIKI Luftfahrt GmbH hatte am 13. Dezember 2017 Insolvenzantrag gestellt. Der Flugbetrieb musste deshalb unverzüglich eingestellt werden. Flöther bemüht sich derzeit um eine Investorenlösung, um zumindest in Teilen eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu erreichen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.