Bei Gramss geht es in den Filialen weiter

| Betriebsrat, Insolvenzverwalter und Unternehmensleitung auf gemeinsamem Kurs

Die Bäckereifilialen der Gramss-Gruppe werden weiter betrieben. Auf diesen gemeinsamen Kurs einigten sich Mitarbeiter, Betriebsrat, Unternehmensleitung und vorläufige
Insolvenzverwalter der vier Filial-Vertriebsgesellschaften mit ca. 90 Standorten in Nordbayern, Thüringen und Sachsen.

Die Lestag GmbH & Co. KG, die Tante Annas Backstuben GmbH & Co. KG und die Annas täglich Brot GmbH & Co. KG, jeweils mit Sitz in Meerane und die Brot & Co. GmbH & Co. KG mit Sitz in Bamberg waren am 14. November 2011 dem sächsischen Produktionsstandort (GBM Backhaus GmbH & Co. KG) in Meerane in den Schutz eines geordneten Insolvenzverfahrens gefolgt. Insgesamt sind ca. 400 Mitarbeiter betroffen. Die vorläufigen Insolvenzverwalter arbeiten seit ihrer Bestellung eng miteinander zusammen, um Sanierungschancen nicht zu gefährden.

Der vorläufige Insolvenzverwalter der Lestag GmbH & Co. KG, Herr Rechtsanwalt Dr. Peter Naarmann, bescheinigt dem laufenden Filialgeschäft einen starken Marktauftritt und gute Marktanteile. Nicht umsonst gibt es bereits Interessenten für die ca. 90 Geschäftsfilialen.

Auch der vorläufige Insolvenzverwalter der Annas täglich Brot GmbH & Co. KG, Herr Rechtsanwalt Tobias Hohmann, ist nach der ersten Woche mit den Filial-Vertriebs-gesellschaften zuversichtlich: „Was wir hier an engagierten Mitarbeitern erleben, kann sich sehen lassen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir mit den Bezirksleitern und der Geschäftsführung einen Crashkurs in Sachen Brot und Brötchen absolviert.“ Vor allem die Belange der Mitarbeiter seien dabei im Vordergrund gestanden. Um den Mitarbeitern Sicherheit in Sachen Insolvenzausfallgeld zu verschaffen, hat Hohmann zusammen mit Betriebsrätin Beate Florschütz direkt bei der Bundesagentur für Arbeit vorgesprochen. „Jeder einzelne Mitarbeiter liegt mir am Herzen“, so Florschütz  “ für sie engagieren wir uns gemeinsam mit allen Beteiligten.“

„Natürlich kämpfen auch die Filialen unter der Handelsmarke Gramss mit gestiegenen Rohstoff- und Spritpreisen“, so der vorläufige Insolvenzverwalter der Brot & Co. GmbH & Co. KG, Herr Rechtsanwalt Dr. Christoph Alexander Jacobi, in seinem Resümee, „es gibt aber auf breiter Lieferantenfront schnelle und pragmatische Lösungen.“ Der vorläufige Insolvenzverwalter der Tante Annas Backstuben GmbH & Co. KG, Herr Rechtsanwalt André Müller, hat sich parallel dazu um Lösungen der Waren- und Geldlogistik gekümmert und auch hier sind für alle Gesellschaften Erfolge zu verzeichnen. „Gerade mit der Produktion in Bamberg und der Geschäftsleitung läuft die Zusammenarbeit reibungslos“, betont Müller.

Alle Insolvenzverwalter gehören überregional tätigen Insolvenzverwalterkanzleien an, die auf zahlreiche Erfahrungen aus Konzerninsolvenzen zurückgreifen können.
Die GBB TK GmbH in Bamberg, die ausschließlich im Bereich der Tiefkühlproduktion für Großkunden im In- und Ausland agiert, ist von der Insolvenz hingegen nicht betroffen. Die GBB TK GmbH befindet sich auf einem gesunden Wachstumspfad, ist ein wesentliches Standbein der Gruppe und hat seit Jahren eine völlig andere Eigentümer- und Kapitalstruktur als die Gesellschaften, die sich unter dem Schutz der Insolvenzverfahren befinden.

Rechtsanwalt Dr. Naarmann und Rechtsanwalt Müller
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