Ramme-Elektro-Maschinen-Bau soll saniert werden

| Der Geschäftsbetrieb des Elektromaschinenbauers Ramme-Elektro-Maschinen-Bau GmbH geht nach der Insolvenzanmeldung ohne Einschränkungen weiter. Das zuständige Amtsgericht hat Prof. Dr. Lucas F. Flöther, Namenspartner der Kanzlei Flöther & Wissing, als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Flöther will das Unternehmen fortführen und sanieren.

„Die Insolvenzanmeldung hat keine Auswirkungen auf das laufende Tagesgeschäft“, betonte Flöther. „Sämtliche Aufträge werden weiterhin pünktlich und in gewohnter Weise ausgeführt“. Flöther hat unmittelbar nach seiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter die Mitarbeiter am Sitz des Unternehmens in Osterwieck informiert. Deren Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Mai gesichert.

Flöther wird sich in den nächsten Tagen ein genaues Bild der Lage machen. „Die Ramme-Elektro-Maschinen-Bau GmbH ist ein gut eingeführtes Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Produkten“, ergänzte der vorläufige Insolvenzverwalter. „Ich sehe deshalb durchaus Chancen, den Geschäftsbetrieb über den Verkauf an einen Investor zu erhalten und dabei so viele Arbeitsplätze wie möglich zu retten.“

Ramme-Elektro-Maschinen-Bau beschäftigt rund 80 Mitarbeiter und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Antriebstechnik, insbesondere von Elektromotoren für den Maschinenbau, für Windkraftanlagen und die Schifffahrt. Das 1991 gegründete Unternehmen hatte zuletzt einen Umsatz von ca. 5 Millionen Euro erwirtschaftet.